Screenshot Requirements — Technische Anforderungen von Google Play und App Store an Screenshots

Autor: IT Sectr Veröffentlicht: 2026-06-07 Lesezeit: 8 Min.

Screenshot Requirements sind die technischen und Marketing-Anforderungen an App-Bilder, die in Google Play und den App Store hochgeladen werden. Jeder Store legt eigene Regeln für Größe, Format, Anzahl und Inhalt der Screenshots fest. Laut Apple, 2026 erhalten Apps mit hochwertigen Screenshots 35% mehr Besuche auf ihrer Store-Seite.

Wichtige Erkenntnisse

  • Google Play akzeptiert Screenshots in den Formaten JPEG, PNG und WebP mit einer Mindestauflösung von 320 px Breite.
  • App Store verlangt Screenshots für jede unterstützte Bildschirmgröße von iPhone und iPad — mindestens 6,5-Zoll- und 5,5-Zoll-Displays.
  • Anzahl der Screenshots: Google Play — 2 bis 8, App Store — bis zu 10. Der erste Screenshot ist der wichtigste für die Conversion.
  • Video-Vorschauen werden von beiden Stores unterstützt: Google Play akzeptiert YouTube-Links, der App Store akzeptiert Videodateien bis zu 30 Sekunden.
  • Text auf Screenshots muss lesbar und in alle Sprachen übersetzt sein, in denen die App veröffentlicht ist.

Was sind Screenshot-Anforderungen

Screenshot Requirements sind eine Reihe von technischen und inhaltlichen Regeln, denen die auf der Store-Seite angezeigten App-Bilder entsprechen müssen. Screenshots sind der erste visuelle Kontakt des Nutzers mit der App und ein entscheidender Faktor für die Conversion zur Installation.

Jeder Store hat eigene Anforderungen an Format, Auflösung und Inhalt der Screenshots. Google Play und der App Store unterscheiden sich erheblich in ihren Ansätzen: Google bietet mehr Flexibilität, während Apple die Größen für jeden Gerätetyp streng regelt.

Laut Google Play Academy, 2025 zeigen Apps mit optimierten Screenshots eine Conversion-Rate, die 20–50% höher liegt als bei Apps mit Basisbildern.

Google Play Screenshot-Anforderungen

Google Play legt minimale technische Anforderungen an Screenshots fest, empfiehlt jedoch die Einhaltung bestimmter Standards für maximale Conversion. Das Verständnis dieser Regeln ist der erste Schritt zu einer effektiven Store-Seite.

ParameterGoogle Play-Anforderung
FormateJPEG, PNG, WebP. Keine Animation oder Transparenz (Alpha-Kanal)
AuflösungMindestens 320 px Breite. Maximal 3840 px auf jeder Seite
Anzahl2 bis 8 Screenshots. 6–8 für maximale Conversion empfohlen
SeitenverhältnisJedes von 16:9 bis Hochformat 9:16. Quadratisch nicht empfohlen
DateigrößeBis zu 5 MB pro Bild. WebP hilft, die Größe zu reduzieren

Google Play unterstützt das Hochladen von Screenshots für verschiedene Gerätetypen: Telefone, Tablets, Android TV, Wear OS und Chromebook. Für jeden Typ kann ein separater Bildsatz hochgeladen werden. Wenn für einen bestimmten Typ keine Bilder hochgeladen werden, skaliert Google Play automatisch die Telefon-Screenshots.

App Store Screenshot-Anforderungen

App Store stellt strengere Anforderungen an Screenshots — Apple regelt die genauen Abmessungen für jeden Gerätetyp. Die Nichteinhaltung dieser Anforderungen führt zur Ablehnung des Builds während der Überprüfung.

Für das iPhone müssen Screenshots für mindestens eine Bildschirmgröße aus zwei Pflichtkategorien hochgeladen werden: 6,5 Zoll (iPhone 14 Pro Max, 15 Pro Max — 1290×2796 px) und 5,5 Zoll (iPhone 8 Plus — 1242×2208 px). Für iPad — 12,9 Zoll (2732×2048 px) in beiden Ausrichtungen.

Die maximale Anzahl an Screenshots beträgt 10 pro Bildschirmgröße. Die ersten drei Screenshots erscheinen in den App Store-Suchergebnissen — sie sind entscheidend für die Nutzergewinnung.

Der App Store akzeptiert auch Screenshots mit Texterklärungen, aber der Text darf nicht mehr als 30% der Bildfläche einnehmen. Apple reguliert die Textverwendung auf Screenshots strenger als Google.

Best Practices: Wie man ansprechende Screenshots erstellt

Ansprechende Screenshots sind nicht nur Bildschirmaufnahmen, sondern ein Marketinginstrument, das die wichtigsten Funktionen und Vorteile der App demonstriert. Untersuchungen von ASO-Spezialisten zeigen, dass gut gestaltete Screenshots die Conversion um 30–70% steigern.

  1. Beginnen Sie mit der stärksten Funktion — der erste Screenshot sollte den Hauptwert der App zeigen. Platzieren Sie keinen Onboarding- oder Login-Bildschirm an erster Stelle.
  2. Verwenden Sie Bildunterschriften — kurzer Text (2–5 Wörter) über dem Screenshot erklärt, was die Funktion tut. Google empfiehlt, den Text im oberen Drittel des Bildes zu platzieren.
  3. Zeigen Sie die echte Oberfläche — verwenden Sie keine Platzhalter, leeren Bildschirm oder Design-Mockups. Der Nutzer sollte sehen, wie die funktionierende App aussieht.
  4. Behalten Sie einen einheitlichen Stil bei — alle Screenshots sollten dasselbe Farbschema, dieselben Schriftarten und denselben Bildunterschriften-Stil verwenden. Dies schafft eine kohärente Markenwahrnehmung.
  5. Passen Sie sich der Plattform an — iOS-Screenshots sollten den Human Interface Guidelines folgen, Android-Screenshots den Material Design Guidelines. Verwenden Sie keine iOS-Ästhetik in Google Play oder umgekehrt.
  6. Fügen Sie Storytelling hinzu — ordnen Sie die Screenshots in einer logischen Reihenfolge an, die die Geschichte der App-Nutzung von Anfang bis zum Erreichen des Ergebnisses erzählt.

Überwachen Sie die Qualität der Screenshots: Sie dürfen keine Mängel enthalten — unscharfe Elemente, abgeschnittene Texte oder nicht funktionierende Oberflächenzustände. Schlechte Bildqualität verringert das Vertrauen in die App.

Video-Vorschauen in Google Play und App Store

Video-Vorschauen sind kurze Werbeclips, die auf der App-Seite im Store angezeigt werden. Beide Stores unterstützen Videos, jedoch mit unterschiedlichen technischen Anforderungen.

Google Play akzeptiert einen YouTube-Videolink. Das Video muss öffentlich zugänglich sein und die Funktionalität der App demonstrieren. Die empfohlene Länge beträgt 30–120 Sekunden. Google überprüft Videos zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht, kann sie aber nach Benutzerbeschwerden sperren, wenn sie irreführend sind.

Der App Store akzeptiert Videodateien direkt (nicht über YouTube). Anforderungen: M4V-, MP4- oder MOV-Format, maximale Größe 500 MB, Dauer 15 bis 30 Sekunden. Das Video durchläuft die Überprüfung zusammen mit dem App-Build. Wenn das Video Funktionen zeigt, die in der App nicht vorhanden sind, wird der Build abgelehnt.

Video-Vorschauen steigern die Conversion erheblich — laut App Store-Daten erhalten Seiten mit Video 20–35% mehr Installationen. Allerdings erfordert Video eine professionelle Vorbereitung und ersetzt keine hochwertigen Screenshots.

Lokalisierung von Screenshots

Lokalisierung von Screenshots ist ein obligatorischer Schritt für Apps, die in mehreren Sprachen veröffentlicht werden. Der Text auf Screenshots muss in jede unterstützte Sprache übersetzt werden, einschließlich Bildunterschriften, Schaltflächen und Erläuterungen.

Google Play erlaubt das Hochladen separater Screenshot-Sets für jede Sprache. Wenn keine lokalisierten Screenshots hochgeladen werden, zeigt Google Play die Screenshots der Standardsprache an — dies reduziert die Conversion für Nutzer, die andere Sprachen sprechen.

Der App Store verlangt ebenfalls lokalisierte Screenshots für jede Sprache, in der die App verfügbar ist. Apple empfiehlt, nicht nur den Text zu übersetzen, sondern auch das Design der Screenshots an die kulturellen Besonderheiten der Region anzupassen — Farbschemata, Gesten, Datums- und Währungsformate.

Verwenden Sie zur Vereinfachung der Lokalisierung Screenshot-Vorlagen in Figma oder Sketch. Erstellen Sie eine einzige PSD mit bearbeitbaren Textebenen und generieren Sie Sets für jede Sprache automatisch. Das spart Dutzende von Stunden bei der Veröffentlichung in 15–20 Sprachen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Screenshots sollte ich in Google Play hochladen?

Mindestens 2, maximal 8. Für eine optimale Conversion empfehlen ASO-Spezialisten das Hochladen von 6–8 Screenshots, die nacheinander die wichtigsten Funktionen der App zeigen.

Kann ich dieselben Screenshots in Google Play und App Store verwenden?

Technisch ja, wenn sie die Anforderungen beider Stores erfüllen. ASO-Spezialisten empfehlen jedoch, Screenshots an die Plattform anzupassen: für Google Play — Material Design, für App Store — Apples HIG folgen. Nutzer erwarten eine Oberfläche im nativen Stil.

Welches Screenshot-Format ist besser: PNG oder JPEG?

PNG bietet die beste Qualität ohne Kompressionsartefakte, ist aber größer. JPEG mit 90–95% Qualität bietet akzeptable Qualität bei kleinerer Größe. WebP ist die optimale Wahl für Google Play: PNG-Qualität bei JPEG-Größe.

Beeinflussen Screenshots ASO (App Store Optimization)?

Ja, Screenshots sind ein Schlüsselfaktor für die Conversion-Rate (CR). Eine hohe CR signalisiert den Store-Algorithmen, dass die App gefragt ist, was indirekt das Suchranking beeinflusst. Google und Apple berücksichtigen Verhaltensmetriken, einschließlich Installationen von der App-Seite.

Sollte ich Text auf Screenshots hinzufügen?

Ja, kurze Bildunterschriften (2–5 Wörter) über den Screenshots verbessern das Verständnis der Funktionalität erheblich. Der Text darf jedoch nicht mehr als 30% der Bildfläche einnehmen und muss in alle Sprachen übersetzt werden. Im App Store wird Text strenger reguliert — er darf keine wichtigen Oberflächenelemente überdecken.

Zusammenfassung

  • Screenshot Requirements sind technische und inhaltliche Regeln für App-Bilder in Google Play und App Store, die die Conversion zur Installation direkt beeinflussen.
  • Google Play akzeptiert JPEG, PNG und WebP, 2 bis 8 Screenshots, mit einer Mindestauflösung von 320 px. Der App Store verlangt genaue Größen für jeden Gerätetyp und bis zu 10 Screenshots.
  • Ansprechende Screenshots sollten zuerst die Hauptfunktion zeigen, Bildunterschriften enthalten, einen einheitlichen Stil wahren und den Plattformrichtlinien folgen.
  • Video-Vorschauen werden von beiden Stores unterstützt: YouTube-Link für Google Play, M4V/MP4/MOV bis 500 MB für App Store, 15–30 Sekunden lang.
  • Lokalisierung von Screenshots ist für jede Sprache Pflicht — Text auf Bildern muss übersetzt und Design an kulturelle Besonderheiten der Region angepasst werden.
  • Hochwertige Screenshots steigern die Installations-Conversion um 20–50% im Vergleich zu Basisbildern ohne Bildunterschriften.

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